SCHRITT 1

Recht auf die Reha

Jeder der sozialversichert ist, hat ein Recht auf Rehabilitation. Das Gesetz besagt, dass man ein Recht auf „die notwendigen Maßnahmen zum Schutz, zur Erhaltung, zur Besserung und zur Wiederherstellung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit und wirtschaftlichen Sicherung bei Krankheit, Mutterschutz, Minderung der Erwerbsfähigkeit und Alter“.

In den meisten Fällen tragen die Gesetzliche Krankenversicherung oder die Gesetzliche Rentenversicherung die Kosten. Ob die jeweilige Private Krankenversicherung die Kosten übernimmt, hängt vom vertraglich vereinbarten Leistungsumfang ab.

SCHRITT 3

Stationär oder ambulant?

Bei der medizinischen Rehabilitation handelt es sich um eine stationäre oder ganztägig ambulante Maßnahme ohne vorhergehenden Aufenthalt im Akutkrankenhaus. Eine chronische Erkrankung oder eine Teilhabebeeinträchtigung ist Voraussetzung für ein Genehmigungsverfahren. Die Bewilligung muss vor Antritt der Maßnahme vorliegen. Während der Rehabilitation erfolgt eine Therapie unter ganzheitlichen und fachübergreifenden Ansätzen mit dem Ziel, Ihnen den Wiedereinstieg in den Alltag zu ermöglichen

Im Falle einer ganztägig ambulanten Rehabilitation wird Ihr Hausarzt oder Facharzt Sie entsprechend über eine wohnortnahe ambulante Maßnahme informieren.

SCHRITT 5

Antrag und Kostenübernahme
für Privatversicherte

Bevor man eine Rehabilitation antritt, sollte man sich im Vorfeld bei der Versicherung über die Kostenübernahme informieren. Weiterhin sollte abgeklärt werden, welche Leistungen mit dem Versicherungstarif abgedeckt sind.

Privatversicherte haben den Anspruch, die entstandenen Behandlungskosten erstattet zu bekommen. Jedoch sind bei einigen Privatversicherungen die Kosten für eine Rehabilitationsbehandlung nur teilweise mitversichert.